Auswandern: Richtig planen, damit deine Auswanderung ein Erfolg wird!

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Wenn du auswandern willst, dann steht am Anfang erst mal der Traum von einem Leben in einem anderen Land. Jedem, der diesen Wunsch hat, schwirren Tausende von Fragen im Kopf herum. Vielleicht hast du deshalb das Gefühl vor einem riesigen Berg zu stehen und weißt nicht, wie du diesen überwinden sollst.

Deshalb zeige ich dir, wie du am besten vorgehst, damit deine Auswanderung ein Erfolg wird.

Schaut man sich Sendungen im Fernsehen an wie „Goodbye Deutschland“ oder „Mein neues Leben“, dann merkt man rasch, dass viele Menschen falsche Vorstellungen haben. Das Leben im Ausland sieht anders aus, als gewohnt.

So geht es beispielsweise nicht überall auf der Welt genauso ordentlich zu, wie in Deutschland. Die Menschen in anderen Ländern scheinen dafür aber gelassener und wirken oftmals zufriedener.

Und sind wir doch mal ehrlich, ist es nicht genau das, was uns so reizt?

Wenn du also auswandern willst, sollte dir klar sein, dass du anpassungsfähig sein musst. Auch solltest du verstehen, dass die Deutsche Lebensart nicht die einzige ist, die eine Berechtigung hat.

Sei dir bewusst, dass es hier um einen Neuanfang geht. Denn im neuen Land ist alles anders, ob nun die Umgebung oder alles Gewohnte. Es gibt somit vorerst keine Routine mehr.

Das macht es erforderlich, dass du deinen Schritt ins Ausland gut vorbereitest. Denn sonst zerplatzt dein Traum vielleicht rascher, als dir lieb ist.


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Auswandern – einen Schritt nach dem anderen

Wenn du auswandern willst, ist es deshalb wichtig, erst mal Step by Step alles in Ruhe zu planen. Der erste Schritt ist daher aus meiner Sicht zunächst zu entscheiden, wohin die Reise gehen soll.

Hier ist es wichtig, dass du dich über die Länder, die dir vorschweben ausführlich informierst. Denn deine Entscheidung solltest du aufgrund fundierter Nachforschungen sehr sachlich fällen. Ein einmaliger Urlaub reicht hier als Entscheidung über deinen künftigen Aufenthaltsort und somit deinen Lebensmittelpunkt nicht aus.

Halte dir stets vor Augen, dass ein Urlaub immer anders und vor allen Dingen viel besser ist, als dein Alltag im öden Deutschland 😉

Sinnvoll ist es, wenn du eine Liste mit Zielländern und deinen Wünschen, die du an dein neues Leben im fremden Land hast, erstellst. Das solltest du natürlich innerhalb der Familiengemeinschaft tun, wenn du nicht alleine auswandern willst.

Sobald diese Liste steht, geht’s ans informieren, um letztendlich genau das richtige Land auszuwählen.

Hast du erst einmal das passende Land gefunden, geht es an die Auswahl der richtigen Region bzw. Stadt.

Für deine Auswahl sind Fakten relevant wie z.B.

  • die Höhe der Immobilienpreise
  • auch die Lebenshaltungskosten spielen eine Rolle
  • welche Arbeitsmöglichkeiten gibt es
  • wenn du Kinder hast oder künftig welche möchtest, musst du auch wissen, ob es dort Kindergärten und Schulen gibt.
  • auch ist es wichtig, Grundsätzliches zum Lebensstil im Zielland  herauszufinden.

Je nachdem in welches Land du reist, musst du auch abklären, ob du ein Visum benötigst und welche Voraussetzungen dafür bestehen.

Für deine Recherchen kannst du das Internet, Auswandererforen, Bücher und Messen nutzen. Anschließend machst du eine Reise zu Forschungszwecken und keine Urlaubsreise. Denn du solltest diese Reise ernsthaft und sehr gewissenhaft durchführen, um noch fehlende Daten zu sammeln.

Auswandern – was ist auf deiner Forschungsreise zu tun?

Auf deiner Reise solltest du in Erfahrung bringen, ob deine Fähigkeiten bzw. deine Geschäftsidee gefragt ist.

Finde auch heraus, ob es dort eine passende Wohngegend gibt, die dir zusagt und zu deinem Budget passt. Solltest du Familie haben, so beziehe diese mit ein.

Falls du Kinder hast, schaue dir die Kindergärten bzw. Schulen in der Umgebung an und erkundige dich, ob eine nahtlos Eingliederung möglich ist.

Nimm auch Kontakt zu Einheimischen auf und schau, wie deren Alltag aussieht und ob diese Lebensweise zu dir passt.

Zurück in Deutschland nimm deine Liste zur Hand, die du erstellt hast und die Ergebnisse deiner Reise. Schaue dir alles in Ruhe an und gleiche beides miteinander ab.

Dann überlege, ob du das Passende gefunden hast. Denke dabei auch an deine Familienmitglieder, die mit dir auswandern werden.

Stellst du fest, dass es das nicht ist, wähle einen alternativen Ort oder gar ein anderes Land und starte in deine nächste Forschungsreise.

auswandern - Koffer - Forschungsreise

Auswandern – Visa, was must du wissen?

Falls du dich für ein Land entschieden hast, in dem ein Visum verlangt wird, dann musst du wissen, was erforderlich ist, um dich für ein Visum zu qualifizieren, um dauerhaft in deinem Wunschland zu leben.

Es gibt verschiedene Gruppen von Visa. So verlangen einige Länder beispielsweise ein sog. „fähigkeitsbezogenes Visum“. Hierbei handelt es sich um Visa, die von gewissen Kompetenzen, Qualifikationen und deiner Berufserfahrung abhängig sind.

Kanada, Neuseeland und Australien veröffentlichen hierzu regelmäßig Listen, welche Fähigkeiten erforderlich sind.

Auch gibt es regionale Listen, wo du eine bestimmte Mindestpunktzahl erreichen musst, sodass dein Antrag erfolgreich beschieden wird. Je nach Region können diese Anforderungen unter denen des Landes liegen.

Des Weiteren gibt es das „Business Visum„. Falls du eine Geschäfts- oder Investitionsidee hast, die gefragt ist sowie das erforderliche Kapital mitbringst, ist dies das passende Visum.

Solltest du Familienangehörige wie z. B. Eltern, Geschwister oder Kinder in einem visumpflichtigen Land haben, dann ist das „Familienvisum“ das richtige für dich. Deine Familienangehörigen bürgen dann für dich.

Falls du ein gesunder rüstiger Rentner bzw. eine vitale Rentnerin bist und über entsprechende finanzielle Mittel verfügst, bist du mit einem „Rentner Vistum“ in Ländern wie Australien oder Südafrika willkommen. In Kanada USA und Neuseeland gibt es ein solches Visum jedoch nicht.

Und dann gibt es natürlich noch die „zeitlich befristeten Visa“. Mit einem solchen Visum kannst du eine gewisse Zeit im Land bleiben, hast aber in dieser Zeit die Chance bestimmte Richtlinien zu erfüllen, um irgendwann ein unbefristetes Visum zu erhalten.

Auswandern – Sonderbestimmungen für Visa

Sonderbestimmungen gibt es beispielsweise für das Alter. Wenn dein Ziel Australien  ist, dann darfst du für ein fähigkeitsbezogenes Visum nicht älter als 44 Jahre alt sein. Für Neuseeland gilt dies, wenn du über 55 Jahre alt bist und in den USA gibt es zwar keine solche Altersgrenze, aber die Punkte reduzieren sich ab dem 49. Lebensjahr.

Natürlich kannst du dir auch Hilfe holen. Hierfür stehen dir beispielsweise Einwanderungs-Rechtsanwälte oder Einwanderungsberater zur Seite.

In jedem Fall solltest du für die Beantragung deines Visums Zeit einplanen. Dieses dauert je Zielland unterschiedlich lange. Hier sind je Land Zeiten von 6 bis 24 Monate möglich.

Dafür solltest du natürlich auch alle Unterlagen beisammen haben wie z. B. Geburtsurkunde, Schul- und Berufszeugnisse, polizeiliches Führungszeugnis sowie Beschäftigungsnachweise etc. Erkundige dich vorher was gefordert wird, denn die Liste ist sehr lang.

Auch hier kann ein Einwanderungshelfer sinnvoll sein. Denn er weiß, welche Unterlagen du brauchst und überwacht im Zielland den Fortschritt. So hast du den Rücken frei und kannst dich um andere Dinge kümmern.

Ist es dann soweit, und du hast dein Visum erhalten, dann hast du ein Jahr Zeit, dieses zu benutzen. Aktiviert wird das Visum dann im Land deiner Wahl.

Was auch noch überaus wichtig ist: Dein Pass bzw. die Pässe deiner Familie sollten zum Reiseantritt noch so lange als möglich gültig sein.

Auswandern in Europa

In Europa brauchst du dich glücklicherweise, bis auf einen Aufenthalt in der Russischen Förderation, um ein Visum nicht zu kümmern.

Das vereinfacht die Sache natürlich. Je nachdem wohin dich deine Auswanderung in Europa führt, reicht entweder der Reisepass oder der Personalausweis.

Auch stellt die Arbeitssuche oder die Gründung eines Unternehmens die kleinere Hürde dar.

Zum einen sind die Flug- und Anfahrtswege kürzer und in Europa kannst du dich selbst um eine Arbeitsstelle bemühen.

Und wenn du die selbständig machen willst, sind die Risiken vermutlich auch etwas kleiner, als in Ländern wie USA etc.

Oftmals gibt es in Europa deutschsprachige Steuerberater, die dir helfen, wenn du dich selbständig machen willst.

Auswandern – Arbeitsstelle oder selbständig machen

Zunächst ist es förderlich, wenn du auswandern und im fremden Land arbeiten willst, dass du die jeweilige Sprache sprichst.  Dies gilt für jedes Land, ob visumpflichtig oder nicht.

Auswandern - Sprache lernen

Sprachkurse gibt es reichlich. Ich persönlich lerne übrigens mit diesem Sprachkurs, den es in sehr vielen Sprachen gibt. Hier gibt es Basiskurse, Aufbauwortschatz, Businesskurse und vieles mehr.

Für verschiedene, vor allen Dingen ferne Länder, kann es sinnvoll sein, wenn du einen Rekrutierungs-Spezialisten engagierst. Dies ist eine Art Arbeitsvermittler. Deine Chancen erhöhen sich dadurch. Allerdings ist das mit Kosten verbunden.

Andernfalls, also wenn du dich selbst auf die Suche machst, brauchst du sicherlich deutlich mehr Zeit.

Es ist wichtig, dass du deine Unterlagen wie Lebenslauf, Bewerbungsschreiben etc. zusammen hast. Auch hierfür solltest du dir Zeit nehmen.

Manche Länder fordern auch einen gesicherten Arbeitsplatz im Land, bevor du einen Antrag auf Visum und damit Aufenthalt stellen kannst.

Ebenso die Qualifikationen für bestimmte Berufe sind im Ausland unterschiedlich. Das gilt übrigens auch für Europa. Deshalb solltest du dich auch danach erkundigen.

Auch die Gehälter sind oftmals nicht so hoch wie in Deutschland, das solltest du berücksichtigen, um nicht enttäuscht zu sein.

All diese Dinge brauchen wie gesagt Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass du dich rechtzeitig um alles kümmerst, denn schließlich musst du ja auch von etwas Leben.

Wenn du nicht gerade Millionen auf dem Konto hast, reicht dein Gespartes ja auch nicht unbegrenzt. Das ist oftmals rascher aufgebraucht, als gedacht.

Auswandern, arbeiten im digitalen oder passiven Bereich

Mit derartigen Business Strategien, die du idealerweise bereits von zu Hause starten solltest, hast du natürlich im Ausland schon mal ein wenig Luft. Denn wenn du bereits passives Einkommen generierst oder reichlich Kontakte hast und schon was läuft, gibt dir das eine gewisse Sicherheit, auf die du aufbauen kannst.

Auch kann es nie schaden, wenn man verschiedene Standbeine hat und flexibel ist.

Um auch über das Internet arbeiten zu können habe ich mich neben meinen Beratungen als Präventionsberaterin, die ich via Skype führe zusätzlich als Bloggerin, Autorin und im Empfehlungsmarketing selbständig gemacht.

Falls Letzteres für dich eine Option ist, dann kannst du dir hier weitere Informationen anfordern.

 Auswandern, was ist mit der Familie

Wie ich dir eingangs schon empfohlen habe, solltest du deine Familie mit ins Boot holen und auch deren Bedürfnisse abklären.

Falls du kleine bzw. jüngere Kinder haben, so ist die Umgewöhnung meist keine große Sache. Auch die Sprache lernen die Kleinen sehr rasch.

Schwieriger wird es bei Teanagern. Hier fällt die Trennung vom Freundeskreis meist deutlich schwerer. Auch sollte Schulabschluss und Studium Berücksichtigung bei deinen Überlegungen finden.

Unter Umständen kann es ratsam sein, die Auswanderung noch etwas zu verschieben, z. B. bis das Kind mit der Schule fertig ist. Eventuell gibt es Verwandte, die sich eine gewisse Zeit kümmern können, sodass du vorerst ohne Kind auszuwandern und dieses später nachholen kannst. Oder gibt es eine vernünftige Lösung im Zielland, wo dein Kind die Schule beenden kann?

Außerdem ist es ratsam die zurückbleibende Familie und die Freunde von deinem Vorhaben auswandern zu wollen, rechtzeitig einzuweihen.

So bleibt dir Zeit dich auf die verschiedenen Emotionen, die dir sicherlich begegnen werden einzulassen und deinen Lieben dabei zu helfen, damit zurechtzukommen.

Wenn du deine Sichtweise liebevoll und ausführlich erklärst, wird man dich sicherlich verstehen, auch wenn die eine oder andere Träne fliest.

Auswandern – finanzielle Mittel

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht verstehen kann, wie manche Menschen mit 1.000 oder 2.000 Euro auswandern, denn das kann meines Erachtens nicht gut gehen.

Auswandern ist aus meiner Erfahrung heraus ziemlich teuer, zumindest, wenn du nicht von Anfang eine gut bezahlte und sichere Arbeitsstelle hast.

Falls du über größere Geldmittel verfügst, dann ist dies sicherlich einfacher.

Apropos größere Geldsummen. Wenn im Zielland eine andere Währung als Euro herrscht, kann es sich durchaus lohnen, den besten Umtauschkurs herauszufinden, bevor du dein Geld in der erstbesten Wechselstube tauschst.

Auch solltest du schon vor deiner Einreise etwas Bargeld in der entsprechenden Währung bereit halten, um die ersten Tage davon leben zu können und nicht gleich wechseln zu müssen.

Bedenke bitte, dass du innerhalb der EU bis maximal 10.000 Euro ohne Anmeldung mit über die Grenze nehmen darfs. Alles ab 10.000 Euro ist anmeldepflichtig.

Allerdings ist das keine große Sache, du musst lediglich – wenn du an der Grenze vom evtl. vorhandenen Zollbeamten gefragt wirst – ehrlich darauf antworten und nachweisen können, woher das Geld stammt.  Dafür reicht normalerweise der Beleg der Bankabhebung oder ein Kaufvertrag, falls du etwas Wertvolles verkauft hast.

Auswandern – wo willst du wohnen?

Werde dir darüber klar, wo bzw. wie du wohnen willst. Soll es eine eigene Immobilie sein oder reicht dir eine Wohnung bzw. ein Appartement.

In jedem Fall solltest du im Land selbst suchen, denn sonst kaufst du die Katze im Sack und die kann böse Überraschungen für dich bereithalten.

Wenn du eine Immobilie kaufen willst, dann wirst du entweder über ausreichende Barmittel verfügen oder du musst im Heimatland erst noch deine Immobilie verkaufen. Auch diese Zeit muss eingeplant werden.

Eventuell verkaufst du auch rechtzeitig im alten Heimatland und musst dann für die Übergangszeit bis zur Abreise entweder zur Miete oder bei Familienangehörigen, Freunden oder Bekannten unterkommen.

Auch ist zu überlegen, ob du dein Mobiliar mitnimmst oder dieses verkaufst und dich im Zielland neu einrichtest.

Wenn du alles mitnimmst, dann muss auch dein Umzug gut vorbereitet werden. Denke auch an die Kosten, die ein solcher Umzug mit sich bringt.

Überlege, ob du ein Umzugsunternehmen beauftragen willst bzw. musst. Falls du innerhalb Europas umziehst, kannst du den Umzug eventuell auch selbst durchführen.

Auch für die Umzugsplanung rechne mit einer Vorlaufzeit von drei bis sechs Monaten. Wenn du mit einem Umzugsunternehmen umziehst, solltest du auch die Preise vergleichen.

Je weiter weg dein Zielland ist, umso größer ist die Herausforderung. Die kann nämlich nicht von jedem Unternehmen durchgeführt werden.

Eventuell benötigst du bei deiner Ankunft eine vorübergehende Unterkunft, also musst du dich auch darum kümmern.

Auf jeden Fall solltest du diese Dinge sehr gut planen.

Auswandern – was ist mit deinem Haustier?

Je nachdem wohin du auswanderst solltest du nicht nur an die entsprechenden Impfungen denken, sondern eventuell auch an Quarantänevorschriften die im Zielland herrschen.

In Europa kannst du dein Haustier gleich mitnehmen, wenn dies geimpft und gechipt ist.

Auswandern, was gibt es sonst noch zu beachten?

Überlege auch, wie du in dein Zielland reisen willst, auch das ist abhängig davon wohin die Reise gehen soll.

Im Zielland brauchst du auch eine Krankenversicherung. Für deinen Umzug kann es sinnvoll sein eine internationale Reisekrankenversicherung abzuschließen. Für die Zeit danach ist zu überlegen, ob du von Anfang an versichert bist oder vorübergehend eine Auslandskrankenversicherung benötigst.

Auswandern – kurz Zusammengefasst

Zum Schluss noch ein kleiner Überblick, welche Fragen du dir stellen solltest und an welche Kündigungen du denken musst:

  • Möbel mitnehmen oder den ganzen Hausrat verkaufen?
  • Auto mitnehmen, dann braucht es u.U. eine neue AU und neuen TÜV, ansonsten verkaufen? Gibt es im Zielland Einfuhrzölle, wenn ja wie hoch sind diese?
  • Wenn du dein Auto verkaufst, wie bist du im neuen Land mobil?
  • Sind alle Versicherungen in Deutschland gekündigt?
  • Denke auch daran die Fernseh-/Radio-Beiträge zu kündigen.
  • Gleiches gilt für Internet und Mobilfunkverträge.
  • Hast du alle Verträge mit Versorgern, wie Strom, Gas etc. gekündigt und hast du die Endabrechnung bekommen?
  • Bist du in Vereinen oder im Buchclub? Dann müssen auch die entsprechenden Mitgliedschaften gekündigt werden.
  • Sind die Behörden informiert? D. h. hast du dich abgemeldet?
  • Willst du dein deutsches Bankkonto behalten, so erkundige dich rechtzeitig an welche Bedingungen dies geknüpft ist und ob das möglich ist, andernfalls kündige auch dies und lasse dir vorher Referenzen geben.
  • Hast du Rentenansprüche und ist die Auszahlung (evtl. neues Bankkonto) geregelt?
  • Falls du im Angestelltenverhältnis bist, spreche mit deinem Arbeitgeber ob eventuell ein Sabbatjahr möglich ist. So hast du die Option zurückkehren zu können, wenn es im Ausland nicht klappt. Gibt es diese Möglichkeit nicht, musst du auch hier entsprechende Kündigungsfristen einhalten.
  • Wohnst du zur Miete, dann denke daran rechtzeitig zu kündigen, falls du deine Wohnung nicht vorerst behalten willst. Evtl. kannst du diese ja auch vorübergehend untervermieten, um Kosten zu sparen. Allerdings muss das mit dem Vermieter abgestimmt sein.
  • Sammle alle erforderlichen Papiere und Dokumente und stelle diese in einer Aktenmappe zusammen. Diese gehört ins Handgepäck damit du diese immer griffbereit hast.
  • Wie gesagt, überlege, ob du bei Ankunft im Zielland ein Hotel und/oder einen Mietwagen benötigst und buche diese Dinge rechtzeitig.
  • Falls du Kinder hast, musst du die alte Schule informieren und diese in der neuen Schule anmelden.
  • Die wichtigsten Dinge gehören ins Reisegepäck und müssen reichen, bis das Umzugsgut am Ziel eintrifft.

Du solltest in jedem Fall bedenken, dass es in den meisten Auswanderungsländern nicht die gleichen sozialen Auffangnetze gibt wie in Deutschland. Deshalb empfehle ich dir, mit Geldausgaben vorsichtig zu sein, bevor du nicht eine feste Arbeitsstelle hast oder dein Geschäft genug abwirft, um dein Leben zu finanzieren.

Versuche auch im Zielland soziale Kontakte zu knüpfen, denn nur so wirst du dich auf Dauer wohl fühlen.

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Das braucht natürlich seine Zeit und geht nicht von heute auf morgen. Auch wenn andere Sitten herrschen, lohnt es sich die Nachbarn auf ein Getränk oder einen Snack einzuladen.

Aber mach dich auch darauf gefasst, dass in jedem Fall ein Kulturschock auf dich einprasselt, egal wohin du auswandern willst.

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Alles Liebe für dich!

Gabi

 

Autor: Gabriele Valerius-Szöke

Als Präventions- und Fitnesscoach habe ich meinen Traumjob in der Wellness-Branche gefunden. Nun helfe ich auch dir dabei, dein Potenzial zu erkennen und den Mut zu haben, den richtigen Schritt in die richtige Richtung zu tun. Außerdem habe ich in meinem Team noch ein wenig Platz für motivierte Menschen!

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